Landschaftspflege
Artenschutz bedeutet auch Lebensraumschutz. Deshalb
pflegen die Mitarbeiter der Ökologischen Station
verschiedene Biotopstrukturen wie Feuchtwiesen,
Streuobstwiesen und Offenlandflächen in der
Bergbaufolgelandschaft. Diese Pflege erfolgt durch ein-
bis zweimalige Mahd im Jahr bzw. durch Beweidung.
Infolge des Einsatzes dieser unterschiedlichen Varianten
kann jede einzelne Fläche optimal gepflegt werden.
Ausgewählte Beispiele
Zu den bedeutendsten Pflegeflächen zählt das Flächennaturdenkmal Orchideenwiese einschließlich Wäldchen im Zedtlitzer Grund. Im Mai und Juni blüht hier das Breitblättrige Knabenkraut. Zum Erhalt dieser und weiterer Arten, wie z.B. dem Wollgras und dem Sumpf - Dreizack wird der Niedermoorstandort einmal jährlich gemäht. Der Mahdzeitpunkt liegt zwischen Anfang Juli und Mitte September und verschiebt sich jährlich innerhalb dieses Zeitraumes.
Die Bornwiese ist Teil eines ökologisch wertvollen Komplexes. An die Wiese grenzen ein naturnahes Kleingewässer, der gehölzbestandene Saubach und das Bornholz, ein Auwaldrest an.
Jedes Jahr im Winter werden durch unsere Mitarbeiter verschiedene Kopfweiden im Territorium des Südraumes verschnitten. Dieser Schnitt ist zum Erhalt alter Kopfweiden bzw. zum Heranziehen junger Weiden nötig. Kopfweiden stellen besonders für Hohlenbrüter wertvollen Lebensraum dar. So brüten hier der Steinkauz, Grünspecht und Gartenrotschwanz.
Diese Maßnahmen zeigen nur Beispiele unserer umfangreichen Arbeiten zum Schutz der heimischen Natur auf. So beschäftigen wir uns z.B. auch mit der Renaturierung von Feuchtgebieten und der Instandhaltung von Wanderwegen und Naturerlebnispfaden.
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